Don’t look back in anger – Ein persönlicher Jahresrückblick

Hallo Welt,

Weihnachten ist vorbei, Silvester naht, da will auch ich das vergangene Jahr und damit die ersten zwölf Monate von „Generation Why Not?“ Revue passieren lassen und mir ausmalen, wie es im neuen Jahr weitergehen soll.

Silvester

Warum ich angefangen habe zu bloggen

Am 1. Januar 2014 ging der erste Blogeintrag auf Generation Why Not? online. Angefangen hatte alles mit relativ starken Diskrepanzen zwischen meiner Vorstellung vom Berufsleben nach dem Studium und der „harten Realität“. Gerade als jemand, der „irgendwas mit Medien“ studiert hat, war der Berufseinstieg bei einer Kleinstadt-Sparkasse sowohl interessant als auch immer wieder eine Herausforderung, die meine Geduld auf die Probe gestellt hat. Das papierlose und vernetzte Büro schien ziemlich weit entfernt…

Gleichzeitig las ich in vielen Zeitungen und Zeitschriften vom „Phänomen“ der Generation Y, die andere, zeitgemäßere Arbeitsbedingungen fordere und konnte mich aufgrund meiner beruflichen Unzufriedenheit mit vielen Aussagen ziemlich gut identifizieren. Dazu kam meine persönliche Vorliebe für Blogs. „Das kann ich auch!“ dachte ich mir da und – schwupps – war die Idee für einen eigenen Blog geboren.

2014/2015

Warum ich gerade nicht (so häufig) blogge

Neuer Job, neue Stadt, neues Umfeld. Anderer Tagesablauf. Irgendwie ist immer noch etwas Wichtigeres zu tun. Doch vor allem ist der innere Schweinehund schuld, der olle. Meistens habe ich abends nach der Arbeit einfach keine Lust mehr, der Computer einzuschalten und mir tiefsinnige Gedanken zu machen. James Bond, Kurt Wallander und die bunte Welt von Pinterest und Instagram sind viel verlockender und nicht so kompliziert für’s Hirn.

Außerdem habe ich jetzt einen Job in der besten Tech-PR-Agentur der Welt, bei dem ich mich den ganzen Tag mit Medien (inklusive Social Media) befasse, in einem Büro, dass so gut wie papierlos ist und sogar Bildschirme mit Twitter-Timeline an der Wand hat (#modernoffice und so 😉 ). Die Diskrepanz zwischen Schein und Sein ist also ziemlich klein geworden und sorgt immer seltener für Reibung in meinem Kopf, die vorher in Form von Blogeinträgen rausgelassen wurde.

Aaaaaber: 2015 soll es trotzdem – oder gerade deswegen – weitergehen!

Viel Glück

Was ich für die Zukunft plane

Ich finde die Möglichkeiten des Internets immer noch faszinierend und möchte mich weiterhin ausprobieren. Jetzt nicht mehr als Ausgleich zum Job, sondern um Erfahrungen zu sammeln, die mir persönlich Spaß machen und mir vielleicht auch beruflich von Nutzen sind: Wie gewinne ich neue Leser und komme an mehr Klickzahlen? Was interessiert die Leute und was eher nicht? Aber auch: Wie kann ich meinen Blog optisch schöner gestalten? Wie mache ich gute Fotos und vor allem: von was? Für einen Blog, der sich hauptsächlich um Fragen und Gedanken dreht, ist das gar nicht so einfach. Ich kann ja nicht einfach meinen Kopf fotografieren. Obwohl… Warum eigentlich nicht!? 😉

Um etwas Inspiration und Motivation zu finden und mich mit anderen auszutauschen, werde ich am 17. Januar bei einem Blogger-Workshop von und mit den Münchner Mädels von Amazed mitmachen. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort erwartet und wen ich kennenlernen werde!

Ansonsten plane ich, eine Facebook-Seite für meinen Blog einzurichten, ein nettes Foto von mir zu machen, endlich mal ein Logo zu entwerfen und damit eigene Visitenkarten drucken zu lassen um spätestens auf der re:publica im Mai fleißig damit um mich zu schmeißen und noch vieles mehr. Sprich: Ich schreibe hier lauter Sachen auf, die ich schon seit langem im Köpfchen hab und nie mache, damit ich jetzt quasi dazu gezwungen bin, sie wirklich einmal umzusetzen. Kampf dem inneren Schweinehund!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in ein tolles neues Jahr 2015 und bin mir sicher: Es wird großartig!

Eure Christiane

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Don’t look back in anger – Ein persönlicher Jahresrückblick

Ein Gedanke zu “Don’t look back in anger – Ein persönlicher Jahresrückblick

  1. Brutel Moser schreibt:

    Jaaaa, endlich. Habe schon lange auf eine Fortsetzung gewartet. Ich bin immer sehr gespannt auf die Berichte, wie junge Leute so „ticken“ und lerne jedes Mal wieder etwas dazu. Weiter so!!!!!

    Brutel Moser

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